„Und dann? Wie geht das dann weiter?“
Das ist die Frage, die im Kennenlerngespräch fast immer kommt. Meistens irgendwann in der Mitte, wenn klar wird, dass wir zusammenpassen könnten.
Und ich verstehe die Frage gut. Man gibt ja etwas aus der Hand, das nach außen für einen steht. Das einen so darstellen soll, wie man möchte. Mit Mut den nächsten Schritt zu machen.
Deshalb hier einmal in Ruhe: So läuft ein Branding-Projekt bei mir ab. Vom ersten Kontakt bis zu dem Moment, in dem du deine Dateien in den Händen hältst.
Zuerst: Wir schauen, ob es passt
Am Anfang steht ein Gespräch. Online, oder wenn du in der Nähe bist, gern auch persönlich bei einem Kaffee.
Da geht es noch um nichts Verbindliches. Du erzählst mir von deinem Business, ich stelle Fragen, und wir beide spüren, ob die Chemie stimmt. Das ist mir wichtig – denn die nächsten Wochen arbeiten wir eng zusammen.
Danach bekommst du ein persönliches Angebot. Nicht von der Stange, sondern für das, was du wirklich brauchst. Manchmal ist das weniger, als du gedacht hast.
Sagst du zu, wird’s konkret: 25 Prozent Anzahlung, der Rest nach der Übergabe.

Der Fragebogen: die wichtigste halbe Stunde
Dann bekommst du von mir einen Fragebogen als ausfüllbares PDF.
Der ist kein Papierkram. Er ist die Grundlage für alles, was danach kommt. Ich frage dich nach deinen Werten, deinen Zielen, deinen Kunden. Danach, was du magst und was gar nicht geht. Ich möcht und muss in dein Business eintauchen, um es visuell zu machen.
Rechne mit 30 bis 60 Minuten zum ausfüllen. Zeit hast du zwei Wochen – nimm sie dir ruhig, in Ruhe ausgefüllt ist er mehr wert als schnell zwischen zwei Terminen.
Ich lese ihn gründlich. Und dann fange ich an zu denken.
Die Moodboards: hier fällt die Richtung
Als Nächstes entwickle ich Ideen und zwei Moodboards. Farben, Typografie, eine visuelle Richtung – noch kein fertiges Logo, sondern zwei mögliche Welten. Wenn ich mich auf zwei beschränken kann, als Waage immer eine sehr schwere Entscheidung für mich.
Die zeige ich dir am liebsten in einem Onlinegespräch. Ich mag es, deine Reaktion zu sehen, wenn du sie zum ersten Mal siehst. Wenn es zeitlich nicht passt, geht es auch per Mail.
Und dann bekommst du wieder zwei Wochen. Zum Wirkenlassen. Zum Drübernachdenken. Zum morgens nochmal Anschauen.
Danach sagst du mir, was dich anspricht und was nicht. Ehrlich und ungefiltert – „das gefällt mir, das gefällt mir nicht“ hilft mir mehr als höfliche Zurückhaltung.


„Und was, wenn mir nichts gefällt?“
Diese Sorge höre ich selten ausgesprochen. Aber ich weiß, dass sie da ist.
Deshalb ist mein Ablauf genau so gebaut, wie er ist.
Du sitzt nie vor einem fertigen Logo, das aus dem Nichts kommt. Bevor ich in die Feinarbeit gehe, haben wir die Richtung längst gemeinsam festgelegt – über den Fragebogen und über die Moodboards. Die Weichen sind gestellt, bevor der Zug losfährt.
Und falls doch etwas nicht sitzt: Es gibt zwei Korrekturschleifen. Die sind eingeplant, nicht die Ausnahme.
Die Ausarbeitung
Jetzt wird es konkret. Aus der gewählten Richtung arbeite ich dein Logo aus, feile an Details, stimme Farben und Schriften ab.
Das ist der Teil, in dem ich am liebsten arbeite – und der Teil, den man dem Ergebnis später am wenigsten ansieht. Aber genau da entscheidet sich, ob etwas gut oder richtig gut wird.
Du bekommst das Ergebnis per Mail. Wir schauen es uns an, schleifen nach, wenn nötig.

Die Übergabe
Am Ende bekommst du bei „Die Marke“ alle Dateien, die du brauchst – druckfertig und digital – und einen kleinen Brandguide dazu.
Der Brandguide ist dein Nachschlagewerk. Da steht drin, welche Farben deine sind, welche Schriften wofür, wie das Logo eingesetzt wird. Damit du auch in zwei Jahren noch weißt, was gilt. Und damit jeder, der später etwas für dich gestaltet, sofort weiß, woran er ist.
Wie lange dauert das Ganze?
Rechne mit sechs bis acht Wochen.
Das klingt nach viel. Ist es auch. Aber ein großer Teil davon ist Zeit, die du bekommst – zum Ausfüllen, zum Wirkenlassen, zum Entscheiden. Ich baue das bewusst so, weil unter Zeitdruck keine guten Markenentscheidungen entstehen.
Was du an Terminen einplanen musst, ist überschaubar: das Kennenlerngespräch, die Moodboard-Präsentation. Beides richte ich nach dir.
Der Moment, für den ich das mache
Es gibt in fast jedem Projekt einen Punkt, an dem ich merke: Jetzt sitzt es.
Bei „Die Moni’s e.V.“ kam der bei einem Flyer-Entwurf. Die Rückmeldung war: „Klasse, genauso habe ich mir das vorgestellt, ich finds saugeil.“
Was mich daran am meisten gefreut hat, war nicht das Lob. Sondern der Satz danach – dass ich mich in sie und ihre Gedanken hineingefühlt hätte.
Genau darum geht es. Nicht darum, dass ich etwas Schönes mache. Sondern darum, dass ich treffe, was in dir schon da ist und nur noch nicht sichtbar war.

Neugierig geworden?
Wenn du wissen willst, wie das für dich aussehen könnte: Schau dir mein Paket „Die Marke“ an. Da steht genau drin, was enthalten ist.
Oder lass uns einfach sprechen. Unverbindlich, ohne Druck. Wir finden schon raus, ob es passt.

Mail: mail@feinedesigns.de
Oder schreibe mir eine Nachricht über mein Kontaktformular:
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Instagram: https://www.instagram.com/feinedesigns
Deine Claudia
